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Affliction Gate: Dying Alone

Affliction Gate  Dying AloneLabel: Transcending Obscurity

Spielzeit: 17:20 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 05. Januar 2016

 

Die französische Death-Metal-Walze Affliction Gate war mir bisher gar nicht geläufig, obschon die Jungs seit etwa einer Dekade existieren und bereits zwei EPs ('Severance (Dead to This World)' aus dem Jahre 2008 sowie das 2012 veröffentlichte 'Shattered Ante Mortem Illusions') und die 2009 herausgebrachte Full-Length 'Aeon of Nox (From Darkness Comes Liberation)' unters lechzende Volk brachten.

Nach dem allerersten Rezipieren der vorliegenden EP fiel mir zunächst der recht raue und unsaubere Sound auf - eine etwas klarere Produktion hätte dem Ganzen sicherlich gut getan, wobei man vor allem die Doublebass quasi nur erahnen kann. Musikalisch sind die vier Stücke des Scheibchens ganz klar dem Death Metal zuzuordnen. Man hört, dass die Herren nicht gerade wenig Bolt Thrower, vor allem was die Gitarrensoli und die Midtempo-Geschwindigkeit betreffen, gehört haben. Man darf aber nicht von einem Plagiat sprechen; dafür sind die Kompositionen zu eigenständig, zumal auch ein gewisser Einfluss schwedischer Todesblei-Kapellen wie Amon Amarth oder ältere Entombed auszumachen sind. Hin und wieder wird der Knüppel aus dem Sack geholt und im Uptempo gebolzt oder auch mal á la Asphyx die Bremse betätigt und dem Doomdeath gefrönt, was für genügend Abwechslung sorgt.
'Dying Alone' bietet viermal feinen Death Metal in einem eher mittelprächtigen Soundgewand.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Negative Lucidity
02. Devising Our Own Chains
03. Dying Alone
04. Manicheism Inertia

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