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Anomalie im Interview

Nicht nur, dass "Anomalie" mit dem neuen Album "Refugium" ein exzellentes Werk abliefert hat, Herr Marrok, Kopf und Geist hinter der Kapelle, hat meine Fragen auch in absoluter Rekordzeit und erfreulich ausführlich beantwortet und liefert uns damit hochinteressante Hintergrundinformationen zu Album und Band, aber lest selbst:

anomalie 2015

(Bildquelle: Facebook/Band)

Grüß Dich Marrok, schön wieder was von Dir zu hören! Dein neues Werk mit "Anomalie" ist nun erschienen und wie man lesen konnte, ist es meiner Meinung nach nicht nur großartig, sondern auch eine gewaltige Steigerung zum ohnehin schon sehr guten Vorgänger! Wie siehst Du das selber mit etwas Abstand? Bist Du komplett zufrieden mit dem Ergebnis?

Hi! Freut mich, dass dich das Album so überzeugt hat! Tatsächlich bin ich selbst das erste Mal überhaupt quasi völlig zufrieden mit einer Veröffentlichung an der ich beteiligt war. Der Schritt weg von der Low-Budget Produktion und die Tatsache, dass ich diesmal erstmals gezielt ein komplettes Album für Anomalie geschrieben habe sind neben dem Punkt, dass wirklich alle Beteiligten einen super Job gemacht haben, sicherlich die Grundsäulen der Steigerung. Die Voraussetzungen waren allerdings auch einfach andere, da Anomalie zum Stand vom Debut in erster Linie ein Sammelsurium aus älterem Material unterschiedlicher „Schaffensperioden“ war und erst mit „Refugium“ wirklich volle Priorität erlangt hat.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es auf "Refugium" eine beachtliche Weiterentwicklung zu verzeichnen. Du hast Deinen Sound verfeinert und wie ich finde stark "geöffnet" und vielerlei neue Elemente integriert. Würdest Du mir da zustimmen und wo siehst Du selber die größte Entwicklung?

Naja, einerseits wurden die Songs diesmal innerhalb von ein paar Monaten und nicht mehr über mehrere Jahre geschrieben, was dem ganzen Werk definitiv stilistisch ein einheitlicheres Bild verschafft, andererseits hab ich jedoch nicht bewusst wie du sagst offener agiert, da ich mir eigentlich vorher kaum überlege wo die Reise hin geht, wenn ich mich an neue Songs setze. Der Eindruck entsteht wohl dadurch, dass ich von Jahr zu Jahr privat neue Musik in immer mehr Genres für mich entdecke und der Input der persönlichen Musiksammlung wirkt sich unterbewusst natürlich auch auf meinen Stil aus. Generell spielt der Faktor Erfahrung definitiv auch eine wichtige Rolle, da man bekanntlich nie aus lernt und es würde ja keinen Sinn machen sich mit einem Album zu wiederholen ohne damit neue Impulse und Erfahrungen zu verarbeiten. Aus dem Gedanken heraus entsteht ganz automatisch eine gewisse Entwicklung zwischen den verschiedenen Platten und das macht ja auch irgendwie den Reiz aus. Ich weiß selbst nie wie es genau weiter geht bis ich schon mitten im Arbeitsprozess stecke und langsam erkenne wohin es mich diesmal verschlägt.

Wie ich finde, hast Du auf "Refugium" eine sehr intensive und packende Atmosphäre geschaffen. Was mich dabei immer sehr interessiert: Wie kannst Du Dich als Künstler in die passende Stimmung versetzten, um so komponieren zu können?

Gib mir eine Gitarre und ein ruhiges Plätzchen, mehr brauch ich dazu eigentlich nicht um in diese Art von Stimmung zu versinken. Ich weiß auch nicht genau warum und wieso, aber wenn ich ohne Ziel einfach vor mich hin spiele verlier ich mich fast immer recht schnell in Riffs dieser Art, die später dann auch nicht selten Grundstein für neue Tracks sind. Besonders fröhliche Musik berührt mich fast nie, da ich positive Energie viel eher aus imposanten Klangwänden und gefühlvollen Melodiebögen ziehe, die grundsätzlich zwar meist als melancholisch oder gar depressiv abgestempelt werden, für mich allerdings meist eine kräftigende Schönheit ausstrahlen und somit eher Quelle der Hoffnung als hoffnungsloser Trauermarsch sind. Das dürfte wohl auch mit ein Grund sein, warum Anomalie aus meiner Sicht häufig nicht unbedingt so interpretiert wird, wie sich das Material für mich selbst anfühlt. Kaum einer bezieht sich auf die positiven Aspekte der Musik, aber das zeigt auch nur wie subjektiv Musik im generellen wahr genommen wird. Jemand der anfällig für depressive Stimmungen ist wird sich beim Hören meiner Alben automatisch in diesem Eck wieder finden, ebenso wie ich nicht erwarten kann, dass irgendein „Reviewer“, der von seiner Redaktion täglich mit CDs überhäuft wird und dann vielleicht noch gar keinen Bock auf so ein Album hat, dann auch noch so sehr in die Materie eintaucht um zwischen den Zeilen zu lesen. Aber kein Problem, wir sind ja alle nur Menschen...

Fällt es Dir ganz allgemein leicht, neue Musik zu erschaffen? Fliegen Dir Ideen in allen möglichen Situationen zu, oder bist Du eher der "Tüftler", der ein Stück so lange bearbeitet und verfeinert, bis es endlich perfekt ist?

Also eine gute Idee macht noch lange keinen Song aus, daher würd ich die Antwort eher aufteilen. Ideen hab ich fast ständig, was nicht immer praktisch ist weil mir besonders gern neue Parts in den Kopf schießen, wenn gerade überhaupt keine Zeit und/oder Möglichkeit besteht das Zeug aus meinem Kopf auf Papier zu bringen, somit hab ich die ein oder andere Idee mittlerweile auch einfach wieder vergessen, gehört leider dazu! (lacht)
Der schwerere Part der Arbeit ist ganz klar das Arrangieren der einzelnen Fetzen und das fällt mir nicht immer gleich leicht. Manche Songs schreiben sich fast von selbst und andere hängen ewig an einem Punkt fest bis mir meistens irgendwann mit etwas Abstand eine zufriedenstellende Lösung einfällt. Da kann es auch passieren, dass ich einen halben Song wieder komplett streiche oder die ganze Struktur nochmal verändere. Aber egal wie lange so ein Prozess dauert, es ist essenziell fähig zu sein einen Punkt zu machen und etwas als fertig ansehen zu können, sonst bleiben die Songs auf ewig eine Baustelle und das hat dann mit Produktivität nicht mehr viel zu tun. Wie auch sonst im Leben macht es einfach sinn konsequent gut überlegt Entscheidungen zu treffen und diese dann zumindest Großteils auch umzusetzen.

anomalieWie Du schon in unserem letzten Interview angedeutet hast, hattest Du im Studio Unterstützung von Lukas Schlintl an den Trommeln und Thomas Dorning am Bass (die Du meines Wissens von Deinen anderen Bands "Harakiri For The Sky" und "Selbstentleibung" kennst). Waren die beiden auch am Schaffensprozess beteiligt, oder helfen sie Dir "nur", Deine musikalischen Visionen besser umzusetzen?

Was das Songwriting betrifft haben die beiden nichts mit der Entstehung der Songs zu tun. Trotzdem ist es mir wichtig, dass sich die beiden im Studio bis zu einem gewissen Grad auch einbringen können, sprich ihr Stil zu spielen hatte auf jeden Fall Einfluss auf das Endergebnis. Beim Schlagzeug hab ich eigentlich immer schon ziemlich genaue Vorstellungen und bin auch sehr froh über die Tatsache, dass Lukas durch sein Schlagzeug-Studium sogar manche Stellen vom Blatt spielen kann, was mir viel Steinzeitmenschen gestammel á la „Hier bitte Bum-tschack ratatata“ erspart hat! (lacht). Trotzdem bekommt Lukas keine Schlag-für-Schlag vorgaben, besonders Fills kommen dann Großteils aus seiner Feder. Es muss nicht jede Sekunde so klingen, wie ich das in der Pre-Production vorgesehen hab, viel wichtiger ist mir, dass das Feeling passt und man hört, dass sich die Musiker in der Materie wohl fühlen.
Die Bass Spuren hab ich in der Vorbereitungsphase für die Aufnahmen zusammen mit Thomas geschrieben und arrangiert. Ich war sehr offen für seine Ideen, da ich wollte, dass seine Möglichkeiten auch möglichst gut ausgeschöpft werden. Er ist so ein kompletter und technisch versierter Bassist, dass es meistens eher nötig ist ihn hie und da zu bremsen, was insgesamt sehr gut funktioniert hat, denn meine Vorstellung vom Gesamtbild wurde von den beiden fantastisch umgesetzt!

Gehst Du mit komplett fertigen Songs ins Studio, oder wird dort noch weiter experimentiert und verbessert?

Für große Experimente im Studio fehlt mir eindeutig das Budget, daher ist der Zeitplan im Studio so bemessen, dass 90% bereits vorher fest steht und das Fundament ziemlich zügig aufgenommen werden kann. In den Bereichen Vocals, Gitarren Soli, Percussions, Samples und Synths lass ich allerdings noch ziemlich viel Spielraum, denn nach mittlerweile doch schon einigen Produktionen in verschiedenen Studios hab ich über mich selbst gelernt, dass sich das Arbeitsklima während eines Studioaufenthalts auf mich immer sehr produktiv auswirkt und mir während den Aufnahmen dann immer noch haufenweise Ideen für Details in den Sinn kommen und die Zeit nehme ich mir dann auch um diese möglichst gut umsetzen zu können. Gerade diese letzten 10% machen für mich oft den Unterschied ob ein Album gut oder herausragend wird, denn ohne interessante Details wird Musik schnell eindimensional. Zum Glück sind der Kreativität eigentlich kaum Grenzen gesetzt, man muss nur versuchen außerhalb der üblichen Arbeitsmuster zu denken, so haben wir beispielsweise auf „Refugium“ auch einen Barhocker eingespielt. Klingt komisch is aber so, und der Sound ist im Endeffekt genau der, den ich für diese Stelle im Kopf hatte!

Wo wir gerade bei den beiden erwähnten Bands sind, Du bist ja ordentlich beschäftigt, gerade auch mit Live-Auftritten. Wie bringst Du das mit dem sogenannten "normalen" Leben in Einklang, mit Beruf/Studium o.ä.?

Ich muss gestehen, mein Leben als „normal“ zu bezeichnen währe aktuell sicherlich unangebracht, da ich alles darauf ausgelegt habe diesen Weg konsequent gehen zu können. Ich habe vor ein paar Monaten mein Studium beendet und bin mittlerweile Hauptberuflich Booker, Tourmanager, Tontechniker im Live-Bereich und bis zu einem gewissen grad auch Musiker. Das bringt sehr viele Vor- und Nachteile mit sich, ist für mich in erster Linie jedoch die Verwirklichung meiner Langzeitziele. Einen geregelten Alltag, in dem ich jeden Tag zur selben Zeit am selben Ort sein muss gibt es bei mir nicht, was natürlich in regelmäßig tourenden Bands sehr praktisch ist. Ich steh allerdings nicht so sehr auf Eintönigkeit, was ausgleichende Aktivitäten abseits des Musik-Business zu einer der wichtigsten Aufgaben macht, denn wirklich produktiv kann man auf Dauer nur als halbwegs ausgeglichener Mensch sein, eine Lektion die man früher oder später lernen muss.

Welchen Stellenwert hat bei der ganzen Sache "Anomalie"?

Kreativ einen enorm hohen, denn erst durch Anomalie hab ich es geschafft einen Weg zu finden um mich unabhängig von allen anderen musikalisch entfalten zu können. Live und beruflich nimmt natürlich Harakiri for the Sky seit zwei bis drei Jahren einen wichtigen Platz ein, was sich allerdings ziemlich problemlos mit meinen anderen Bands vereinbaren lässt.

Um nochmal zum Album zurückzukommen, was kannst Du über die Texte erzählen, auf "Between the light" waren diese ja sehr persönlicher Natur, hast Du das beibehalten?

Textlich wird Anomalie im Grunde immer in erster Linie auf persönlichen Erfahrungen basieren, jedoch neige ich dazu mich mehr und mehr von dieser lyrischen Direktheit, die das erste Album durchzogen hat, abzuwenden. Es passt mittlerweile besser zur musikalischen Ausrichtung manches metaphorischer zu formulieren. Auch thematisch ist „Refugium“ einen deutlichen Schritt weg von den meist ziemlich urban geprägten Inhalten von „Between the Light“ gerückt, da sich meine Lebenseinstellung seit damals doch deutlich entwickelt hat und ich heute zu einigen Themen einen anderen Zugang habe als noch vor ein paar wenigen Jahren. Die Herangehensweise hat sich also spürbar verändert, auch wenn ich auf diesem Album bewusst noch manche Stilmittel beibehalten habe, die es am nächsten Werk nicht mehr geben wird um den Übergang, stilistisch wie auch thematisch, flüssiger und eventuell auch nachvollziehbarer zu gestalten.
Ich verspüre mehr und mehr den Drang der hirnlosen, zerstörerischen Seite der modernen Gesellschaft auszuweichen so gut es geht anstatt meinen Platz resignierend darin zu suchen, wie es uns von klein auf vorgelebt wird. Im Kontrast dazu habe ich eine Seite sowohl an mir als auch an meiner Umgebung gefunden, die es mir ermöglicht einerseits Dinge, die für mich, wie für den Großteil der Menschen da draußen aufgrund von gesellschaftlich tief verwurzelten völlig sinnlosen Denkmustern früher oder später keine Priorität mehr hatten, obwohl sie es haben sollten, wieder schätzen zu können, und die mich andererseits sensibler gemacht hat für die Zeichen der Zeit, die täglich bedrohlich um uns schwirren aber meistens gern übersehen werden. Es ist höchste Zeit etwas zu ändern und da fängt man am besten bei sich selbst an. Ich könnte hier jetzt noch ein halbes Buch darüber schreiben, wie sich mein Bezug von Lyrik und Musik verändert hat durch die Schlüsse, die ich für mich in letzter Zeit gezogen habe. Um damit jedoch niemanden zu langweilen sei nur so viel gesagt, dass sich Anomalie in Zukunft inhaltlich noch weiter weg von den Fängen der Großstadt bewegen wird, denn besonders in Tagen wie diesen liegt bei genauerer Betrachtung die Kraft mehr denn je in der Natur die uns umringt und die der Menschheit mehr und mehr mit Nachdruck beweisen wird, dass wir für unseren rücksichtslosen und arroganten Lebensstil früher oder später den fatalen Preis bezahlen müssen!

Dein Gesang auf "Refugium" ist ganz fantastisch, hast Du Dich da professionell weiter gebildet, oder bist Du ein Naturtalent?

Ich mach das alles völlig aus dem Bauch raus und lass mich da einfach fallen. Es würde manchmal sicher nicht schaden einen professionelleren Zugang dazu zu haben um manche Ideen noch besser verwirklichen zu können, aber bislang komm ich auch ohne Hilfe ganz gut zurecht und werde am nächsten Album in Sachen Variation nochmal einen drauf legen, denn es gibt noch einiges was mein Körper so her gibt, es braucht für gewisse Experimente jedoch auch den richtigen Song dazu, man sollte da nichts erzwingen.
Es sei jedoch erwähnt, dass meine Gesangsleistung auf „Refugium“ zu meiner Überraschung deutlich kontroverser Diskutiert wird als ich das erwartet hätte. Generell hab ich nicht damit gerechnet, dass den Vocals auf diesem Album so viel Aufmerksamkeit zu teil wird, aber spätestens nach den ersten regelrechten Lobeshymnen gefolgt auf völligem Verriss mit Empfehlung nochmal ein paar Jahre Gesang üben zu gehen war da echt alles dabei. Ich selbst bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann mir jeder Kritik gut leben, in erster Linie muss man ja selbst mögen was man da fabriziert, man kann es ja eh nie allen recht machen.

Im letzen Interview sprachst Du davon, dass "Between the light" auch auf Vinyl erscheinen würde. Daraus ist ja leider nichts geworden. Woran lag es und wie stehen die Chancen für "Refugium"?

Die Sache ist für mich noch nicht abgeschrieben, auch das Debut wird es früher oder später auf Vinyl geben, der Zeitplan ließ das momentan nicht zu und aktuell hat dann erst mal „Refugium“ Priorität, da kommt die Platte dann auch in den nächsten drei-vier Monaten, wir arbeiten Momentan gerade daran. Durch die Produktionszeiten, die seit einiger Zeit bei den Vinyl-Presswerken entstehen war leider nicht daran zu denken die LP bereits mit der CD Version gleichzeitig zu veröffentlichen.

-Auch diesmal ist das Cover großartig geworden. Nicht nur rein optisch, sondern gerade wie der Titel des Albums ins komplette Gegenteil umgekehrt wird, finde ich echt bemerkenswert! Hast Du wieder mit "Irrwisch" zusammengearbeitet?

Das Artwork stammt wieder aus dem Hause Irrwisch, das ist korrekt! Die Zusammenarbeit verlief wieder einmal sehr angenehm und produktiv mit einem, wie ich meine, sehr ansprechenden Endergebnis. Die visuelle Aufmachung gerät bei manchen Bands mehr und mehr zur Nebensache in einer Marktsituation in der so viel nur noch digital abgewickelt wird, doch mir ist ein stimmiges Gesamtbild einer Band wichtiger denn je und somit hat auch ein gut durchdachtes und schön umgesetztes Artwork bei Anomalie einen sehr hohen Stellenwert. Bei dem Augenkrebs, den viele Bands als ihr Cover verkaufen ist es wunderbar mit einem Künstler zu arbeiten, der sich Zeit nimmt auf die jeweilige Band und dessen Material einzugehen!

Was sind die nächsten Pläne für "Anomalie"? Du hast eine starke Mannschaft für Live-Auftritte aufgestellt, ich vermute mal, da geht es bald los?

Zwei Shows haben wir bereits in fast kompletter Besetzung absolviert. Das hat schon alles ziemlich gut funktioniert und nun steht über den Jahreswechsel auch gleich mal eine Tour durch Deutschland, Holland, Österreich und die Schweiz an, auf welcher wir dann auch erstmalig in Vollbesetzung mit Torsten von Agrypnie an der dritten Gitarre spielen werden, wenn auch leider nicht die ganze Tour, da die Planung schon abgeschlossen war bevor er zur Band stieß und jetzt ist schlicht und einfach kein Platz mehr für ihn im Tourbus... Im Februar geht’s dann weiter mit einer Italien Mini-Tour mit Harakiri for the Sky, Shores of Null und Selvans. Weitere Konzerte sind in Planung und werden bald angekündigt und auch ein paar Festivals werden wir besuchen, bislang sind da das Kaltenbach Open Air in den heimischen Bergen und das Autum Souls of Sofia in Bulgarien bereits offiziell.
Mittlerweile steht auch schon Ende September 2016 der Studio-Termin für das nachfolgende Album, da ich seit letztem Sommer bereits an neuem Zeug arbeite, es tut sich also in Zukunft mehr denn je!

Das Jahr nähert sich dem Ende, von daher die obligatorische Frage: Was waren Deine musikalischen Highlights 2015?

Hm... gute Frage, da muss ich kurz überlegen was auch wirklich heuer erschienen ist! Ich vergesse jetzt sicher einiges, aber sehr stark waren heuer die neuen Alben von Antimatter, Our Survival Depends On Us, Ghost, Wolfheart, Chelsea Wolf, Year of the Goat oder Deafheaven und wie es scheint haben es Secrets of the Moon erstmalig geschafft mich wirklich zu überzeugen, damit hätte ich nicht mehr gerechnet!

So, ich bin fertig - die letzten Worte gehören Dir!

Danke für die abermalige Unterstützung und das Interesse an Anomalie, bis zum nächsten Mal!

Christian Hemmer

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