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Narvik im Interview

Dass der Black Metal sich seit dem Zeiten von Dead, Euronymous & Co ordentlich entwickelt hat, ist kein Geheimnis. "Narvik" ist ein großartiges Beispiel dafür, wie man Anspruch und Moderne gekonnt in den traditionellen Sound integrieren kann und damit auch noch ein richtig gutes Album abliefert. Die Kollegen waren darüber hinaus auch noch so nett, uns ein paar Fragen zu beantworten:

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(Bildquelle: Band)

Seid gegrüßt und Glückwunsch zum neuen Album, das ist ja verdammt gut geworden!

Hallo und vielen Dank für das Resümee.

Wie zufrieden seid Ihr selber mit dem Ergebnis?

Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, es ist genau der Sound geworden, den wir wollten, nicht zu überproduziert. Die Feinheiten kommen alle klar zur Geltung

Euer Black Metal ist definitiv kein 08/15-Zeug von der Stange. War das eine bewusste Entscheidung, oder haben sich die Songs einfach so entwickelt?

Unser Stil hat sich über die Jahre so weiter entwickelt und so sind wir dann da angekommen, wo wir uns jetzt befinden. Ich denke, dass NARVIK sich auch musikalisch weiter entwickeln wird, wir haben uns diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.

Was sind Eure musikalischen Einflüsse? Welche Bands haben Euch gezielt zum Black Metal geführt?

Unsere Einflüsse sind sehr vielseitig, „Deathspell Omega“ hat da bestimmt einen großen Teil beigetragen, ansonsten kann ich das nicht genau benennen. Ich denke, wir haben eine Standardentwicklung durchgemacht und auf der Suche, in jungen Jahren nach der härteren Musik, sind wir irgendwann auf den BM gestoßen, diese Musikrichtung hat alles an Emotionen geboten, die wir gesucht haben.

Wie kann man sich den Prozess des Komponierens bei Euch vorstellen? Seid Ihr alle daran beteiligt?

Bis wir einen Track fertig gestellt, haben dauert es eine gute Weile und vieles wird wieder aussortiert, erst wenn wir alle zufrieden sind, können wir einen neuen Song begrüßen. Inzwischen haben wir es uns angewöhnt, wegen der Fülle an Riffs, bei der Probe einzelne Riffs zu filmen um diese nicht zu vergessen das ist eine große Hilfe für uns. Wir experimentieren an der Riff Reihenfolge und untermalen es mit den Drums, am Ende kommt der Gesang drauf.

Würdet Ihr Euch eher als Tüftler beschreiben, die teilweise wochenlang einen Song bearbeiten können, oder kommt das mehr spontan aus dem Bauch heraus?

Sowohl als auch, manchmal haben wir gute Tage und bekommen relativ schnell einen neuen Song fertig und manchmal kann es sich über Wochen hinziehen.

narvik axxlEure Texte sind sowohl in englischer Sprache, aber auch auf Deutsch verfasst. Wie entscheidet Ihr, welche Sprache für welchen Song benutzt wird? Hängt das nur vom jeweiligen Text ab, oder spielt auch die Musik eine Rolle dabei?

Prinzipiell ist es leichter englische Texte zu singen, da die deutsche Sprache von der Aussprache her sehr hart ist und das englische insgesamt weicher und runder, im deutschen kann man sich wortgewandter ausdrücken, aber wir befolgen da keiner strikten Regel ob ein Lied Deutsch oder Englisch wird. Wir hätten auch „Geist zu Scherben“ oder „berstende Säulen“ in Englisch und anders herum die in Englisch geschriebenen Texte in Deutsch verfassen können, die Musik spielt keine Rolle dabei.

Leider liegen mir keine Texte vor, aber im Interview mit dem Legacy-Magazin heißt es, dass der "mentale Zerfall" ein Kernthema sei. Dazu passen sehr schön das Cover und auch Songtitel wie "Geist zu Scherben" und "Berstende Säulen", aber könntet Ihr vielleicht dieses Konzept noch etwas näher beleuchten? Wer von Euch schreibt die Texte?

Redeemer ist für die Texte verantwortlich. Mentalen Zerfall könnte man auch mit geistiger Umnachtung gleichsetzen, was aber in diesem Fall nicht zutrifft. Es geht darum, das Wesen wie es sich bis Dato entwickelt hat, auf den Nullpunkt zu setzen, um es für eine neue Denkweise zu öffnen, fernab von einer herkömmlichen Art Dinge zu betrachten und zu verarbeiten.

Überhaupt macht es den Eindruck, als wäre alles auf dem Album durchdacht und gekonnt aufeinander abgestimmt. Wie wichtig ist Euch das Zusammenspiel von Musik, Texten und optischer Erscheinung des Produktes "CD"?

Das ist eine interessante Frage, ja darauf legen wir großen Wert. Im Vorfeld haben wir uns natürlich viele Gedanken darüber gemacht und auch unser Vorgängerwerk die EP “Fecundity of Death“ hat da eine Rolle gespielt. Das Album sollte die Weiterentwicklung sein, sowohl musikalisch, optisch & thematisch. Da das Konzept des Albums der mentale Zerfall ist, handeln dementsprechend auch die Texte davon, sie pflanzen sich von Song zu Song fort, bis sie ihren Höhepunkt bei „Barren Semen“ finden.

Ihr ward zunächst unter dem Namen "Asgard" unterwegs, habt Euch dann aber 2007 in "Narvik" umbenannt. Irgendwo habe ich gelesen, dass dies eine Reaktion auf den Tod des norwegischen Musikers Robert Burås war. Stimmt das und wenn ja, was verbindet Euch mit diesem Künstler?

Eine Verbindung besteht in der Liebe und der Passion zur Musik. Er war uns eine Inspiration aufgrund seiner Leidenschaft. Musikalisch wird man keine Parallelen finden können.

Wo wir gerade bei Künstlern sind. Das herrliche Cover der neuen CD wurde wieder von "Misanthrophic Arts" gemacht. Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Euch und ihm ab? Hat er völlig freie Hand bei der Entwicklung und Gestaltung, oder arbeitet er streng nach Euren Vorgaben?

Die Zusammenarbeit mit „Misanthrophic Arts“ läuft sehr gut und ist nur zu empfehlen. Zu den Vorgaben machen wir nur vage Aussagen was wir uns ungefähr vorstellen und welche Botschaft dahinter steckt bzw. was es vermitteln soll bei dem Betrachter. Und bis dato sind wir immer wieder zufrieden gewesen

Das Cover schreit ja förmlich nach einer Veröffentlichung auf Vinyl! Gibt es da irgendwelche Pläne?

Es ist im Moment noch keine Vinyl Version in Planung. Diese Entscheidung liegt auch nicht in unserer Hand.

Lupus und P., Ihr seid neben "Narvik" zusammen noch in weiteren Bands tätig (Werwolf, Carn Dûm, Ahnenkult). Welchen Stellenwert hat "Narvik" da für Euch?

Narvik steht an erster Stelle, die anderen Projekte sind nebensächlich und laufen nebenbei.

Gibt es da manchmal Überschneidungen, dass zum Beispiel ein Song der ursprünglich für "Narvik" geplant war, bei "Ahnenkult" landet o.ä.?

Wir schreiben gezielt für Narvik Riffs. Das Songwriting unterscheidet sich völlig im vergleich zu den anderen Bands, daher kommt auch so eine Herangehensweise nicht in Frage.

Was sind die nächsten Pläne für die Band?

Wir möchten jetzt in erster Linie unser neues Album live präsentieren. Nebenher arbeiten wir immer wieder an neuem Material.

Die letzten Worte gehören Euch!

Das Leben liegt im Werden

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

Christian Hemmer

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