| Stadtfest Lüneburg - Musiker wehren sich... |
| Geschrieben von: Florian |
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Lüneburger Musiker haben nun der Lüneburg Marketing den Kampf gegen Kulturabbau angesagt. xxl-rock.com unterstützt Lüneburgs Musiker und Ihre Forderung nach dem Erhalt der Sande Bühne und spricht sich gegen das Konzept einer Schlagermeile aus. Dieses Konzept kann unserer Meinung nach lediglich zusätzlich zur Sande-Bühne und an einem anderen Standort stattfinden. Diskutiert werden darf und soll auf unserer Facebook Seite. Nachfolgend der Rundbrief Lüneburger Musiker... "Liebe Musiker, wie Ihr wahrscheinlich nicht mitbekommen habt, wurde die Stadtfestbühne "Am Sande" endgültig abgeschafft. In einem Zeitungsartikel äußert Jürgen Wolf, Chef der Lüneburg Marketing, dass er den unteren Teil des Sands auch zukünftig den Schaustellern überlassen will, die dort das Konzept einer "Schlagermeile" verfolgen. Das heisst, es gibt zukünftig ca. 15 von der Stadt bezahlte Auftrittsmöglichkeiten weniger. Die Lüneburg Marketing wirft den kultuellen Auftrag über Bord und investiert die Zuschüsse der Brauereien und Steuergelder nicht mehr in eine zweite grosse Bühne mit Livemusik, sondern in ein billiges DJ Konzept. Privatinitiativen, wie die Mälzer und die Krone Bühne, ersetzen ein von den Brauereien finanziertes Live-Programm nicht. Privatbühnen hat es auf dem Stadtfest immer gegeben. Da auf der Marktbühne jährlich nur noch ein bis zwei regionale Bands zu hören sein werden, sind die Lüneburger Musiker auf dem Stadtfest in Ihrer Heimatstadt nicht mehr präsent (pro Band vielleicht einmal in 4 Jahren). Die Vielfalt der Lüneburger Musikszene kann sich nicht mehr darstellen, stattdessen legt ein DJ auf und es werden Animateure und Schlagersänger verpflichtet. Die Schausteller übernehmen die Programmgestaltung!!! Das Lüneburger Publikum hat in diesem Jahr die Schlagermeile NICHT besucht. Während in den letzten Jahren bei den Livebands noch tausende Menschen auf dem Sande feierten, waren es in diesem Jahr bei dem Schlagerprogramm maximal 200 Zuschauer. Trotzdem will man die Bühne und die Bands einsparen und die Zuschüsse der Jever Brauerei in ein Ballermann-Format investieren. Jetzt sind alle Lüneburger Musiker (und Musikinteressierte, sowie auch Nicht-Lüneburger - Ergänzung von xxl-rock.com) gefordert oder wollen wir den Schaustellern den Sande und damit die zweite grosse Bühne kampflos überlassen? Sagt Eure Meinung, macht Druck: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Auf der Facebook Seite der Landeszeitung wird auch diskutiert. Es wird gerade darüber nachgedacht, ein Konzert in der Garage Lüneburg gegen diesen Kulturabbau zu initiieren, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Eine Initiative vor dem Stadtfest 2011 ist zu spät!!! Leitet dies an alle Musiker weiter und schreibt Leserbriefe!!!" |