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The Temperance Movement: White Bear

temperance movement white bear 8444Label: Earache / Edel

Spielzeit: 35:46 Min.

Genre: Retro Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 15. Januar 2016

 

Nach dem selbstbetitelten Debütalbum von vor zweieinhalb Jahren legen The Temperance Movement pünktlich zum Jahresbeginn 2016 nach. „White Bear“ ist dabei nicht die musikalische Rettung des Abendlandes, allerdings auch bei weitem kein Rohrkrepierer innerhalb der unentwegt wogenden Brandung des vermeintlich endlos tosenden Siebziger-Revivals geworden. Stärker als ihre namhaften Mitkonkurrenten auf dem übersättigten Markt hat die Band sich dabei der Einflussschiene Faces / Humble Pie bedient, in neuzeitlichere Kategorien umgedacht steht ganz klar der Name Black Crowes im Raum – man höre nur „Get Yourself Free“ oder „A Pleasant Peace I Feel“.

Großen Tiefgang bietet „White Bear“ nicht zwangsläufig – kein Song unterschreitet das durchweg gute Niveau, allerdings gibt es auch nichts, das darüber hinaus an den Pforten musikalischer Unsterblichkeit klopfen oder Anspruch auf höchste Kritikerweihen anmelden könnte. Am empfehlenswertesten klingen das spannend treibende „Lorraine“, der vielschichtige Titelsong sowie das tragische „I Hope I'm Not Losing My Mind“, welches das Albums gut platziert mit einer nachdenklichen Note beschließt.

An der Haustür der bereits genannten Black Crowes (allemal eine größere Hausnummer als sämtliche aktuellen Retrobands) kann auf keinen Fall gerüttelt werden – zwar war auch die Band um die Robinson-Brüder nie originell, aber durch tonnenweise Charisma hat die Band es gerade in ihren frühen Jahren, als die Musikwelt ihnen für einige Zeit (mit) zu Füßen lag, geschafft, darüber hinaus gehörig zu punkten – herausragende Songs samt ikonischer Videoclips wie bei „Remedy“ haben da nicht geschadet. Der ganz große, vergleichbare Hit samt der entsprechenden „larger than life“-Attitüde der Black Crowes ist hier nicht zu finden.

Überragende Tonkunst muss es sicher nicht immer und unabdingbar für jeden Fall und jedes Album sein – und im aktuellen Retro-Reigen gefällt mir „White Bear“ deutlich besser als das noch immer aktuelle Rival Sons-Album „Great Western Valkyrie“ – in dessen Nachbarschaft sind The Temperance Movement – bei all den anderen mit der Retro-Bauchlade ausgestattet daher musizierenden Namen – derzeit am ehesten stilistisch zu verorten.

„White Bear“ ist – wie gesagt – gut. Es ist knackig, reduziert, manchmal roh, manchmal poliert. Das letzte Quäntchen fehlt noch, aber die Band mag dieses in der Zukunft noch für sich kultivieren. Bis dahin kann man The Temperance Movement mit dem, was sie tun, nur alles Gute wünschen und ihnen für eine allemal ansprechende Reise in die musikalische Vergangenheit danken. Knappe fünf Punkte sind da durchaus vertretbar.

Daniel Lofgren

XXL WertungL

Tracklist:

1. Three Bulleits
2. Get Yourself Free
3. A Pleasant Peace I Feel
4. Modern Massacre
5. Battle Lines
6. White Bear
7. Oh Lorraine
8. Magnify
9. The Sun and Moon Roll Around Too Son
10. I Hope I’m Not Losing My Mind

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